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24.02.2012

Frau beim Spaziergang mit Hund getötet

Mannheim. Eine 51-jährige Mannheimerin ist beim Spaziergang mit ihrem Hund getötet worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mitteilten, wurde die Leiche der Frau am Donnerstagmorgen von einer Spaziergängerin auf einer Hundewiese entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau schon am späten Abend des «Schmutzigen Donnerstags», vor einer Woche, erschlagen wurde. Sie schließen eine Beziehungstat nicht aus.

Die geschiedene Frau und Mutter einer erwachsenen Tochter lebte nach Angaben der Polizei alleine. Sie war am 16. Februar mit dem Hund spazieren gegangen. Als die als sehr zuverlässig geltende Altenpflegerin am nächsten Tag nicht zu ihrem Dienst erschien, meldete der Pflegedienst sie als vermisst.

Dass etwas nicht stimmte, vermuteten die Ermittler schon, weil der Hund, ein Golden Retriever, schon vor einer Woche gefunden wurde - schwer verletzt nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Die Polizei hatte deshalb intensiv nach der 51-Jährigen gesucht und zunächst auch einen Selbstmord für möglich gehalten.

Die Obduktion ergab, dass die Frau vermutlich erschlagen wurde. Die Mediziner stellten schwere Kopfverletzungen fest. Hinweise auf ein Sexualverbrechen oder einen Raub gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten suchen den Täter vielmehr im Bekanntenkreis. Eine 37-köpfige Sonderkommission ermittelt. dpa