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Frau bleibt mit Hand im Zug stecken - Bundespolizei ermittelt.
Frau bleibt mit Hand im Zug stecken - Bundespolizei ermittelt © dpa
05.03.2012

Frau bleibt mit Hand im Zug stecken - Bundespolizei ermittelt

München/Stuttgart (dpa/lsw) - Vor lauter Eile riskierte eine Studentin aus Stuttgart am Münchner Hauptbahnhof ihr Leben - sie blieb mit dem Arm in einer Zugtür stecken. Und nun ermittelt auch noch die Bundespolizei gegen die 23-Jährige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Sie wollte am Sonntagabend in letzter Sekunde in den Zug nach Karlsruhe springen und klemmte sich den Arm in der Tür des anfahrenden Zuges ein, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Obwohl die Reisenden im Inneren des Waggons die Notbremse zogen, musste die Frau auf dem Bahnsteig mehrere Meter neben dem Intercity herlaufen, bis sie endlich frei kam. Da sich das alles in Schrittgeschwindigkeit abgespielt habe, werde das Ermittlungsverfahren aber vermutlich eingestellt. «Das hätte auch ganz anders ausgehen können», sagte ein Bahnsprecher. Die Studentin bereut ihren Leichtsinn mittlerweile: «Der Vorfall ist mir sehr peinlich. Ich bin jedoch sehr froh, dass nichts Schlimmeres dabei passiert ist», sagte die 23-Jährige laut Mitteilung der Polizei.