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© Symbolbild: Seibel
05.08.2013

Frau mit Messerstichen gefunden: Ex unter Verdacht

Karlsruhe. Mit lebensgefährlichen Stich- und Schnittverletzungen musste vergangenen Freitagabend eine 30-jährige Frau in Karlsruhe in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Unter dringendem Tatverdacht steht ihr 23-jähriger Freund, gegen den bereits ein Annäherungsverbot besteht.

Nachbarn hatten kurz vor 19 Uhr in der Karlsruher Baumeisterstraße Schreie vernommen und die Polizei alarmiert. Die umgehend vor Ort geeilten Beamten fanden in der Folge die bewusstlose Frau im Innenhof ihres Wohnanwesens mit mehreren, zum Teil massiven Messerverletzungen am Hals und gesamten Oberkörper.

Unter dringendem Tatverdacht steht nach bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei der 23 Jahre alte Ex-Freund des Opfers, gegen den bereits ein behördlich verhängtes Annäherungsverbot sowie ein Betretungsverbot der Wohnung seiner ehemaligen Partnerin verhängt worden war.

Seit der Tat ist der aus Algerien stammende Tatverdächtige flüchtig. Gleichfalls fehlt von der Tatwaffe jede Spur. Das Motiv für den unvermittelten Messerangriff vermuten die Ermittlungsbehörden in dem seit längerem andauernden Beziehungsstreit. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat die Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen.

Unterdessen laufen derzeit durch die Kriminalpolizei Karlsruhe unter Hochdruck die Fahndungsmaßnahmen nach dem 23-jährigen Asylbewerber.

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