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Nein, das ist kein Wäschetrockner. Ein Mann in Ulm hat allerdings versucht, ein T-Shirt in einem Backofen zu trocknen. Mit üblen Folgen.
Nein, das ist kein Wäschetrockner. Ein Mann in Ulm hat allerdings versucht, ein T-Shirt in einem Backofen zu trocknen. Mit üblen Folgen. © Symbolbild: dpa
15.11.2017

Für ein nasses T-Shirt den Backofen als Wäschetrockner genutzt

Ulm. Die kalte Jahreszeit erschwert so vieles, unter anderem wird das Trocknen frisch gewaschener Kleidung zum Problem, wenn man keinen Wäschetrockner hat, die Wäscheleine draußen voller Raureif glitzert oder der Novemberregen die Kleidung nasser macht als es die Waschmaschine kann. Mit solch einem Problem hatte ein Mann in Ulm zu kämpfen, der dachte, einen schnellen Weg zu trockener Kleidung gefunden zu haben und damit einen Brandeinsatz auslöste.

Ein Rauchmelder in einem Wohngebäude in Ulm hatte zur Mittagszeit Alarm geschlagen. Im Backofen einer Küche hatte etwas Feuer gefangen. Hinzu geeilte Zeugen konnten das Feuer im Backofen mit einem Feuerlöscher schnell löschen. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei stellte anschließend fest, dass ein Bewohner ein T-Shirt in den Backofen gelegt hatte. Vermutlich wollte er das nasse Hemdlein trocknen. Das Kleidungsstück wurde jedoch zu heiß und fing Feuer. Der Schaden an dem Backofen wird auf etwa 500 Euro geschätzt.