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04.12.2017

Gefährdung? Polizei untersucht Karlsruher Eislaufbahn und findet nichts

Karlsruhe. Nach einem vagen Hinweis einer Zeugin hat die Polizei am Montagabend das Areal der Stadtwerke "Eiszeit" sicherheitshalber abgesperrt und geräumt. Die junge Frau hatte auf der Toilette ein verdächtiges Telefongespräch mitgehört, was als eine mögliche Gefährdung gewertet werden konnte. 

Kurz vor 17 Uhr benachrichtigte sie die Polizei, die daraufhin umgehend erste Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet hat. Das Gebiet rund um die "Eiszeit" wurde geräumt. Die etwa 120 anwesenden Besucher verließen dabei geordnet die Veranstaltungszelte wie auch die Eisbahn.

Die Polizei rief über den Kurzmitteilungsdienst Twitter zwischenzeitlich dazu auf, die Gegend rund um die Eislaufbahn zu meiden. Der Weihnachtsmarkt in Karlsruhe befindet etwas weiter entfernt von der Eislaufbahn «Eiszeit», die auf dem Schlossplatz aufgebaut ist.

In der Folge wurde der abgesperrte Bereich mit drei Polizeidiensthunden und starken Polizeikräften intensiv abgesucht. Die Maßnahmen endeten gegen 19.45 Uhr. Gefunden wurde nichts, daher wurde die Absperrung wieder aufgehoben. Weitere Ermittlungen zu dem Sachverhalt führt nun die Kriminalpolizei.

Am Dienstag soll der Betrieb zu den üblichen Zeiten wieder aufgenommen werden.