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Ein Aufguss in der Sauna (Symbolbild) ist einem Stuttgarter Fan des nordischen Schwitzens zum Verhängnis geworden. Erst erlitt er Verbrennungen, dann einen Nasenbruch.
Ein Aufguss in der Sauna (Symbolbild) ist einem Stuttgarter Fan des nordischen Schwitzens zum Verhängnis geworden. Erst erlitt er Verbrennungen, dann einen Nasenbruch. © Symbolbild: dpa
27.10.2011

Gefährlicher Saunabesuch: Erst verbrannt, dann Nase gebrochen

Stuttgart. Ein 26 Jahre alter Mann ist in einer Sauna an der Rosensteinstraße durch eine Stichflamme verletzt worden. Doch das war nicht die einzige Verletzung, die er sich bei seinem Saunagang zuzog. Rettungssanitäter brachten den Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Der 26-Jährige befand sich in der Sauna eines Fitnessstudios. Als er am Mittwoch um 20.25 Uhr einen Aufguss vornahm und Flüssigkeit mit einer Kelle auf die heißen Steine goss, kam es zu der Stichflamme. Hierdurch zog er sich die Verbrennungen zu. Auf dem Weg zur Dusche stürzte der 26-Jährige dann auch noch so heftig, dass er sich die Nase brach.

Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich bei der Flüssigkeit offenbar um ein unverdünntes, leicht entzündliches Sauna-Aufgussmittel. Beim Löschversuch durch andere Saunagäste fing ein Handtuch Feuer, konnte aber kurz darauf gelöscht werden. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro. pol