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Mit einem Laserstrahl wurde der Pilot eines Kleinflugzeugs minutenlang geblendet. Zum Glück konnte die Maschine sicher in Stuttgart landen.
Mit einem Laserstrahl wurde der Pilot eines Kleinflugzeugs minutenlang geblendet. Zum Glück konnte die Maschine sicher in Stuttgart landen. © Symbolbild: dpa
13.04.2014

Gefährlicher Unfug: Minutenlang Pilot mit Laserstrahl geblendet

Stuttgart. Wenn Dummheit so hell leuchten würde, wie ein Laserpointer, könnte man all die Zeitgenossen schon von weitem erkennen, die meinen, Piloten mittels Laserstrahl blenden zu müssen. Dass bei solch einem schlechten Scherz Menschenleben in Gefahr geraten, dürfte auch Unterbelichteten bekannt sein. Ein Unbekannter hat nun am Samstag in Stuttgart ein mit vier Menschen besetztes Kleinflugzeug mit einem Laserpointer angestrahlt.

Die Maschine machte gerade einen Rundflug über die Stadt. Als Sie den Höhenpark Killesberg überflog, wurde das Cockpit aus dem Höhenpark heraus für etwa 15 Sekunden gezielt angestrahlt, wobei der Pilot einige Sekunden direkt in die Augen getroffen wurde. Verletzt wurde dabei niemand. Das Flugzeug konnte wieder auf dem Flughafen Stuttgart landen.

Die Fahndung nach dem Täter, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verlief erfolglos.