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In Zeiten niedriger Zinsen will die Sparkasse Ulm einen Klotz am Bein los werden - und Tausende Kunden aus hoch verzinsten Sparverträgen locken. Seit gut einem Jahr streiten Sparer deswegen mit der Bank vor Gericht. Nun könnte ein Urteil gesprochen werden.
Gericht könnte Urteil im Streit um Scala-Verträge sprechen © dpa
26.01.2015

Gericht könnte Urteil im Streit um Scala-Verträge sprechen

Ulm. Im Streit um die Kündigung hoch verzinster Sparverträge bei der Sparkasse Ulm könnte am Montag (13.30 Uhr) ein Urteil gesprochen werden. Einen entsprechenden Verkündungstermin hat das Landgericht Ulm angesetzt.

Im Kern geht es um die Frage, ob die Bank ihre sogenannten Scala-Verträge durch ein Schlupfloch beenden kann. Hintergrund ist die derzeitige Niedrigzinsphase. Die Bank hatte versucht, Sparer mit Alternativen aus hochverzinsten Verträgen zu locken - ansonsten drohte die Kündigung. Dagegen geklagt hatte unter anderem ein Anwalt, der mehrere Sparer vertritt. Sollte das Gericht nicht beispielsweise noch Zeugen hören oder ein Gutachten einholen wollen, könnte es am Montag seine Entscheidung verkünden.