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19.03.2014

Gericht untersucht weiter den Weg der NSU-Mordwaffe

München. Im Münchner NSU-Prozess setzt das Gericht seine Untersuchung zur Herkunft der Tatwaffe fort. Hierzu ist am Mittwoch ein Beamter des Bundeskriminalamts als Zeuge geladen, der den Betreiber des Jenaer Szeneladens «Madley» vernommen hatte.

Bildergalerie: Prozess um Morde und Terroranschläge der NSU

Dort soll der Angeklagte Carsten S. die «Ceska»-Pistole besorgt haben, die er dann an die untergetauchten Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt weitergab. Ein Rechtsanwalt, der zwischenzeitlich Kontakt zu den Untergetauchten hatte und ebenfalls für Mittwoch geladen war, hat sich krank gemeldet.