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31.03.2010

Gericht will Urteil im Vierfachmord-Prozess verkünden

ULM. Den mutmaßlichen Vierfachmördern von Eislingen droht wegen ihrer kaltblütigen Tat vor fast einem Jahr die Höchststrafe. Am Mittwochvormittag will das Landgericht Ulm sein Urteil verkünden.

Folgt das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft, bekommt der 19-jährige Sohn der getöteten Familie wegen Mordes aus Habgier lebenslänglich. Sein 20 Jahre alter Helfer würde dann eine Jugendstrafe von zehn Jahren erhalten. Ein Gutachter hatte ihm ein Asperger-Syndrom attestiert, eine Art Autismus. Die Schulfreunde sollen im April 2009 erst die beiden älteren Schwestern und dann die Eltern des heute 19-Jährigen erschossen haben.