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Er wollte Polizist werden - das wurde einem 24-Jährigen zum Verhängnis.
Er wollte Polizist werden - das wurde einem 24-Jährigen zum Verhängnis.
01.08.2017

Gleich dreimal klickten die Handschellen am Karlsruher Hauptbahnhof

Karlsruhe. Gleich drei Personen wurden im Laufe des Montags im Hauptbahnhof Karlsruhe von Beamten der Bundespolizei verhaftet. Alle drei wurden mit Haftbefehlen gesucht.

Gegen 9 Uhr wurde ein 43-Jähriger in einem Geschäft im Hauptbahnhof kontrolliert. Der aus Syrien stammende Mann konnte sich nicht ausweisen und gab lediglich mündlich seine Personalien an. Auf der Dienststelle wurden seine Fingerabdrücke überprüft, wobei festgestellt wurde, dass der Mann mit drei Fahndungssauschreibungen, darunter ein Haftbefehl, gesucht wird. Er wurde durch das Amtsgericht Karlsruhe wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 1200 Euro, ersatzweise 120 Tagen Haft, verurteilt. Weiterhin wurde er in zwei weiteren Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gesucht. Da der 43-Jährige die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nur fünf Stunden später erfolgte die nächste Festnahme eines 25-Jährigen, der mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Mosbach wegen Erschleichen von Leistungen gesucht worden ist. Der aus Heidelberg stammende Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Einem 20-Jährigen wurde kurze Zeit später eine Schwarzfahrt zum Verhängnis. Der junge Mann wurde durch einen Zugbegleiter ohne Fahrkarte in einem Zug angetroffen. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt. Die Überprüfung ergab, dass der aus Deutschland stammende Mann mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mannheim gesucht wird. Er wurde vor wenigen Wochen durch das Amtsgericht Mannheim, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Da er die Strafe nicht bezahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Dort muss der Schwarzfahrer die 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Des Weiteren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet.

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