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29.06.2012

Gleich mehrfach den Asphalt mit dem Bett verwechselt

In Aalen scheint man(n) sich gern einmal in fremden Schlafgelegenheiten zur Ruhe zu betten. Wobei es nicht immer ein Bett sein muss. Das wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag deutlich, als die Polizei gleich mehreren Aalener Bürgern dabei helfen musste, ihr Schlaflager auf der Straße zu verlassen und das eigene Bett daheim anzusteuern.

Die äußerst unbequeme Unterlage der Kochertalstraße schien einen 27-Jährigen nicht zu stören. Auf Höhe einer Gaststätte legte er sich gegen 2.20 Uhr zum Schlafen nieder. Von Beamten des Polizeireviers Aalen geweckt, reagierte er zunächst bockig. Er verweigerte die Angaben zu seiner Adresse. In einen Rettungswagen, der ihn nach Hause fahren wollte, stieg er ebenfalls nicht ein. So blieb letztlich nichts anderes übrig, als den jungen Mann mit aufs Polizeirevier zu nehmen und ihn dort von einem Taxi abholen zu lassen.

Um 3.15 Uhr wurde eine Polizeistreife durch einen Passanten auf eine Person aufmerksam gemacht, die vor dem Aalener Arbeitsamt auf dem Boden lag und sich nicht regte. Wie sich herausstellte, war der 49-Jährige nicht verletzt - er hatte lediglich einige Biere zu viel intus und ein großes Schlafbedürfnis. Die Polizei sorgte für eine sichere Heimkehr des Mannes.

Bis zur Düsseldorfer Straße war kurz danach ein 30-Jähriger gekommen, als er vom Schlaf übermannt und zu Boden gestreckt wurde. Er lag in der dortigen Unterführung und ließ sich zunächst überhaupt nicht wecken. Dies gelang den Beamten erst nach einiger Mühe. Der 30-Jährige, der Schwierigkeiten mit Gleichgewicht und Orientierung hatte, wurde seinen verständigten Angehörigen übergeben. pol