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Bei einem Großbrand in Karlsruhe ist eine Lagerhalle völlig ausgebrannt. © TV BW
Bei einem Brand an einer Ölwechselstation wurde eine Lagerhalle zerstört. © TV-BW
28.03.2013

Großbrand zerstört Lagerhalle bei Ölwechselstation

Karlsruhe. Großeinsatz am frühen Donnerstagmorgen bei einer Ölwechselstation an der Wolfartsweierer Straße in Karlsruhe: Eine Lagerhalle, deren Räume zu unterschiedlichsten Zwecken untervermietet war, ist dort ausgebrannt. Personen wurden nicht verletzt. Laut Feuerwehr lagerte eine Stuttgarter Firma Möbel in der Halle. Der Sachschaden liegt deutlich im sechsstelligen Bereich. Ersten Erhebungen zufolge entstand der Brand offenbar in einem mit Holzfeueröfen versehenen, von Musikbands genutzten Proberaum. Brandstiftung wird weitgehend ausgeschlossen.

Bildergalerie: Lagerhalle in Karlsruhe ausgebrannt

Das Feuer in der Lagerhalle nahe des Karlsruher Rangierbahnhofes wurde um 4.30 Uhr gemeldet. Die Karlsruher Berufsfeuerwehr eilte mit Unterstützung der Freiwilligen Wehren aus Durlach und Grötzingen zum Brandort. Die Feuerwehren waren insgesamt mit 14 Fahrzeugen und etwa 80 Einsatzkräften vor Ort.

Nach massivem Löscheinsatz war der Brand gegen 6.15 Uhr zwar unter Kontrolle, jedoch erst gut eine Stunde später weitgehend gelöscht. Allerdings war wegen Glutnestern noch eine Brandnachsorge bis zum Mittag notwendig.

Problematisch für die Feuerwehr war die schwierige Versorgung mit Löschwasser. Das musste aus einiger Entfernung zum Brandort gebracht werden. Außerdem wurden mehrere Lkws in Sicherheit gebracht. Diese standen in unmittelbarer Nähe der Lagerhalle und wurden weggefahren, um ein Übergreifen des Feuers auf die Fahrzeuge zu verhindern.

Aufgrund der vorgefundenen Verhältnisse schließen die Brandermittler eine vorsätzliche Brandstiftung weitgehend aus. Naheliegend wäre allenfalls ein technischer Defekt als mögliche Brandursache oder ein aus Fahrlässigkeit entstandenes Feuer.

Während der Löschmaßnahmen musste auf der zweispurig stadtauswärts führenden Wolfartsweierer Straße für Rettungsfahrzeuge ein Fahrstreifen gesperrt werden. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aber aufgrund des relativ geringen Verkehrsaufkommens aus.