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Polizei, Feuerwehr, Stadtwerke und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchten nach einem explosionsartigen Geräusch in Karlsruhe-Durlach, fanden aber nichts, was die Ursache gewesen sein könnte.
Polizei, Feuerwehr, Stadtwerke und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchten nach einem explosionsartigen Geräusch in Karlsruhe-Durlach, fanden aber nichts, was die Ursache gewesen sein könnte. © Symbolbild: dpa
22.02.2012

Großeinsatz nach mysteriösem Explosionsgeräusch

Karlsruhe-Durlach. Ein heftiges, explosionsartiges Geräusch hat am Dienstagabend zahlreiche Bürger in Karlsruhe-Durlach aufgeschreckt. Trotz diverser Verdachtsmomente und eines größeren Einsatzes von Polizei, Feuerwehr, Stadtwerke-Mitarbeitern und einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera konnte die Ursache des Knalls zunächst nicht gefunden werden. Am Mittwochmorgen meldete ein Jogger der Polizei, der in der Nähe unterwegs war, dass er einen Lichtschein gesehen habe, der fast zeitgleich mit dem Detonationsgeräusch aufstieg.

Überdies war kurz darauf durch eine Rauchschwade gelaufen. Im beschriebenen Bereich entdeckten die Beamten des Polizeireviers Durlach schließlich frische Feuerwerksreste, so dass auch aufgrund weiterer eingehender gleichlautender Meldungen ein zunächst befürchteter Unglücksfall auszuschließen ist. Zuvor aber hatten Rettungskräfte unter großem Einsatz nach möglichen Ursachen für ein Unglück gesucht.

Am Faschingsdienstag um 18.55 Uhr kam es zu dem explosionsartigen Geräusch. In der Folge gingen im Lagezentrum des Polizeipräsidiums mehrere Notrufe ein. Als Ereignisort konnte die Badener Straße (B3) zwischen dem Zündhütle und dem Ortseingang von Durlach eingegrenzt werden. Dort konnte von Polizeibeamten ein verdächtiger Geruch wahrgenommen werden, der ähnlich wie Gas roch.

Daraufhin wurden die Stadtwerke und die Feuerwehr alarmiert, die sofort die Gegend mit Messgeräten überprüften. Vorsorglich wurde die Badener Straße in diesem Bereich gesperrt. Der Verdacht auf Gas bestätigte sich glücklicherweise nicht. Auch eine intensive Absuche der Umgebung durch die Feuerwehr und die Polizei mit Scheinwerfern erbrachte keine weiteren Ergebnisse.

Um sicher zu gehen, dass sich nicht doch ein Unglück ereignet hat, wurde aus Stuttgart ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera angefordert. Mit dessen Hilfe wurden die unzugänglichen Bereiche ausgeleuchtet, ebenfalls mit negativem Ergebnis. Durch eine Anfrage bei der zuständigen Stelle konnte auch ein Überschallknall ausgeschlossen werden, so dass die Suche gegen 22.15 Uhr eingestellt wurde. pol

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