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© Symbolbild dpa
21.04.2015

Großeinsatz und Zugausfälle durch entlaufenen Stier

Sindelfingen. Ein entlaufener Stier hat am Montagabend in Sindelfingen nicht nur dafür gesorgt, dass insgesamt 14 Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr im Einsatz waren – auch für eine zweistündige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Sindelfingen und Böblingen ist das Tier verantwortlich.

Um kurz nach 20 Uhr bemerkten Passanten einen freilaufenden Stier im Bereich der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Sindelfingen. Das aggressive Tier lief durch die Stadt und schließlich auf die Gleisanlagen. Dort konnte der Stier mit seinem zwischenzeitlich eingetroffenen Besitzer an einen Strommasten gebunden werden.

Einem Tierarzt gelang es, das mit Seilen fixierte Tier zu betäuben. Mit Hilfe eines Krans der Daimler-Werksfeuerwehr wurde der schlafende Stier aus dem Gleisbett geborgen und auf einem LKW zurück zu seinem Bauernhof gefahren.

Die Strecke zwischen Sindelfingen und Böblingen musste für über zweieinhalb Stunden für den kompletten Bahnverkehr gesperrt werden. Insgesamt waren sechs Streifen der Polizeireviere Sindelfingen, Böblingen und Leonberg, zwei Streifen der Bundespolizei und die Feuerwehren Sindelfingen und des Daimler-Werks mit zusammen sechs Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten eingesetzt. Zusätzlich war ein Techniker der Deutschen Bahn im Einsatz.

Einen ähnlichen Fall gab es im vergangenen Jahr in Pforzheim:

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