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Foto: Symbolbild © dpa
28.02.2014

Großeinsatz wegen Amok-Fehlalarm in Beruflichem Schulzentrum

Bietigheim-Bissingen. Amok-Alarm in Bietigheim-Bissingen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitagmittag ins Berufliche Schulzentrum in geeilt. Mit gezückter Waffe eilten Polizisten durch die Schulgebäude, um jeden Winkel zu durchsuchen, während sich die Schüler mit ihren Lehrern in die Klassenzimmer eingeschlossen hatten.

Um 12.20 Uhr wurde der Amok-Alarm ausgelöst. Bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Einsatzkräfte der Polizei vor Ort. Erste Erkenntnisse ließen jedoch die Annahme zu, dass ein Fehlalarm vorliegt. Um jegliche Gefahr für die Schüler und Lehrer auszuschließen, wurde der Schulkomplex von Interventionskräften der Polizei durchsucht. Dabei konnten keinerlei Anzeichen für eine tatsächliche Amok-Lage festgestellt werden.

In der Schule befanden sich noch mehrere Hundert Schüler, die bis zur Beendigung der Durchsuchungsmaßnahmen in ihren Klassenzimmern verbleiben mussten. Auch die Schüler des benachbarten Ellentalgymnasiums waren von den polizeilichen Maßnahmen betroffen und konnten ihre Schule ebenso erst nach Freigabe durch die Polizei verlassen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Alarmauslösung erfolgte vermutlich aufgrund einer technischen Ursache. Die Polizei war mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber im Einsatz. Von der Feuerwehr Bietigheim waren 24 Mann und fünf Fahrzeuge eingesetzt, vom Rettungsdienst waren ein Notarzt und zwei Sanitäter vor Ort.