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„Die Grünen scharen wenige Monate vor der Wahl im März nicht nur auffällig viele Gleichgesinnte um sich, sondern lassen die anderen auch einfach mal kurz unter den Tisch fallen“, so PZ-Redakteurin Lisa Scharf.  Foto: PZ/Deck/dpa 

Grüne Filterblase: Wenn Politiker andere einfach mal kurz unter den Tisch fallen lassen

Das Phänomen ist nicht neu: Man umgibt sich nur mit Menschen, die die gleiche Meinung haben, oder konsumiert nur Medien, die selbige vertreten – und schon ist man drin in der eigenen, kleinen, wohlig-warmen Filterblase. So wie die grünen Minister im Land. Die scharen wenige Monate vor der Wahl im März nicht nur auffällig viele Gleichgesinnte um sich, sondern lassen die anderen auch einfach mal kurz unter den Tisch fallen. Erst vor zwei Wochen erlebte das der FDP-Abgeordnete aus dem Enzkreis, Erik Schweickert, der von Verkehrsminister Winfried Hermann nicht zur Eröffnung des TÜV-Mobilitäts- und Antriebszentrums in Heimsheim eingeladen wurde. Nun wurde am Ruhestein in kleinem, aber feierlichem Kreis das Besucherzentrum des Nationalparks Schwarzwald übergeben – mit Auftritten vier grüner Amtsträger.

Eine Kolumne von PZ-Redakteurin Lisa Scharf

Neben Landesvater Winfried Kretschmann sollten die Ressortchefs Hermann, Edith Sitzmann (Finanzen) und Franz Untersteller (Umwelt) Reden halten. Forstminister Peter Hauk vom schwarzen Koalitionspartner

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