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Händler räumen die Lager: Sommerschlussverkauf startet. Foto: dpa
Händler räumen die Lager: Sommerschlussverkauf startet © dpa
26.07.2014

Händler räumen die Lager: Sommerschlussverkauf startet

Wenn in den Schaufenstern rote Plakate mit Prozent-Zeichen oder «Sale» zu sehen sind, wissen Schnäppchenjäger: Es ist Schlussverkauf. In diesem Sommer liegt allerdings nicht ganz so viel in den Regalen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Wer es gern bunt mag, kann besonders viele Schnäppchen machen: Die Einzelhändler im Südwesten starten am Montag mit Rabatten von bis zu 70 Prozent den Sommerschlussverkauf. «In diesem Jahr ist nicht mehr ganz so viel in den Geschäften wie im letzten Jahr», sagte die Hauptgeschäftsführerin des baden-württembergischen Einzelhandelsverbandes, Sabine Hagmann. «Trotzdem gibt es noch Schnäppchen.»

Für besonders modische Stücke - etwa solche in knalligen Farben oder besonderes Mustern - gebe es Nachlässe von bis zu 70 Prozent. Im Schnitt lägen die Rabatte etwa zwischen 40 Prozent bis 50 Prozent.

Offiziell gibt es den Abverkauf vor dem Ende der Saison zwar nicht mehr, er hat sich für Händler aber als feste Größe etabliert. In diesem Sommer ist der Start für den 28. Juli vorgesehen. Hagmann: «Das ist ein wichtiges Marketing-Instrument für die Händler.»

Während in größeren Städten bereits erste Rabattaktionen laufen, starten vor allem Händler in kleineren und mittelgroßen Städten noch mit dem Abverkauf der Sommerware. Kleidchen, T-Shirts und kurze Hosen werden dann zu reduzierten Preisen verkauft, um die Regale für neue Herbstmode freizumachen, die schon in den Startlöchern steht. 

In dieser Saison spielte dem Handel aber das gute Wetter in die Hände - die Regale sind nicht mehr ganz so prall gefüllt wie in den Vorjahren. «Wer noch ein Schnäppchen machen möchte, muss sich beeilen», rät Hagmann. Glück könnten ihre zufolge Fußballfans haben: Trikots mit drei Weltmeister-Sternen müssen derzeit aus den Läden weichen - und dürften entsprechend günstig zu haben sein.

Dass vor allem in größeren Städten schon Rabattaktionen laufen, erklärt Hagmann so: «Jeder versucht, den anderen zu überholen, und fängt etwas früher an.» Dennoch dürfte es erst zum geplanten Start richtig satte Rabatte geben: «Viel früher kann man fast nicht anfangen. Man kann ja nicht nur mit Verlust verkaufen.»