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Der Wintereinbruch samt Schneetreiben lässt auf sich warten - das macht Baden-Württembergs Bekleidungsbranche zu schaffen.
Der Wintereinbruch samt Schneetreiben lässt auf sich warten - das macht Baden-Württembergs Bekleidungsbranche zu schaffen. © dpa
30.12.2016

Handelsverband: Schneeflaute sorgt für Umsatzminus in Klamottenläden

Ulm (dpa/lsw) - Der Wintereinbruch samt Schneetreiben lässt auf sich warten - das macht Baden-Württembergs Bekleidungsbranche zu schaffen. «Weil der Schnee oder das schlechte Wetter bislang ausgeblieben sind, sind deutlich weniger robuste Schuhe und warme Kleidung verkauft worden», sagte Hermann Hutter, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, in Ulm. Auch der Wintersportbereich, etwa der Verkauf von Skiern, schwächele.

Gut gelaufen sei im Dezember hingegen der Verkauf von klassischen Geschenkartikeln, zum Beispiel Büchern, Spielwaren oder Küchengeräten. Auch wegen der guten Konjunktur seien die Verbraucher dieses Jahr bereit gewesen, tiefer in die Tasche zu greifen als zuvor. «Die Kaufkraft ist hoch», sagte Hutter. «Die Leute sind geneigt, schneller eine Sache zu kaufen, auf die man früher länger hingewartet hat.» Derzeit seien die Händler damit beschäftigt, Waren zurückzunehmen - etwa jedes 20. Geschenk werde umgetauscht. Dieser Wert sei gleich hoch wie in den Vorjahren, so Hutter. Insgesamt habe die Handelsbranche 2016 beim Umsatz leicht gewonnen.