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27.08.2012

Hat achtjähriger Junge einen Mann mit Laserpointer verletzt?

Ein achtjähriger Junge scheint für die Blendung eines 57-jährigen Spaziergängers in Karlsruhe verantwortlich zu sein. Er soll mittels eines in Deutschland nicht zulässigen Laserpointers chinesischer Herstellung die Verletzung herbeigeführt haben.

Der Vater des Jungen war nach der Veröffentlichung in den Medien aufmerksam geworden und setzte sich umgehend mit dem Polizeirevier West in Karlsruhe in Verbindung. Als möglichen Verursacher benannte er seinen Sohn, der sich zur relevanten Zeit am Samstag offenbar mit mehreren Freunden auf der Dachterrasse aufgehalten hatte. In diesem Zuge übergab er den Beamten auch das mutmaßliche Tatwerkzeug. Näheres zum Tatgeschehen konnte der Mann allerdings nicht angeben.

Unterdessen hat sich die Verletzung einer Netzhautablösung des geschädigten 57-jährigen Mannes noch nicht bestätigt. Hierzu wird seitens der Ärzte eine zuverlässige Diagnose erst im Rahmen einer Operation, die wegen einer bestehenden Vorerkrankung des Auges noch im Laufe der Woche durchgeführt werden soll, zu treffen sein.

Die Tatbeteiligungen wie auch die genauen Tatumstände sind derzeit noch nicht bekannt. Auch war noch nicht in Erfahrung zu bringen, wie das gefährliche Spielzeug in die Hände der Kinder gelangte. Hierzu dauern die polizeilichen Ermittlungen noch weiter an. pol