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Der Höhlenforscher Westhauser ist nicht mehr im Krankenhaus. Nach seiner Rettung aus Deutschlands tiefster Höhler soll er nun eine Reha antreten.
Der Höhlenforscher Westhauser ist nicht mehr im Krankenhaus. Nach seiner Rettung aus Deutschlands tiefster Höhler soll er nun eine Reha antreten. © dpa
02.07.2014

Höhlenforscher aus Unfallklinik entlassen

Murnau/Pfinztal-Söllingen. Höhlenforscher Johann Westhauser hat knapp zwei Wochen nach seiner spektakulären Rettung aus 1000 Metern Tiefe am Mittwoch die Unfallklinik Murnau verlassen. Der 52-Jährige sei «nach erfreulichem Verlauf» bei deutlich gebesserter Gesundheit entlassen worden, teilte das Klinikum mit. Er werde nun in seiner Heimat eine stationäre Rehabilitation antreten. Westhauser lebt in Pfinztal-Söllingen.

Der Baden-Württemberger hatte am Pfingstsonntag bei einem Steinschlag in der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. In einer beispiellosen Aktion war der 52-Jährige aus Deutschlands tiefster Höhle geholt worden; nach 274 Stunden zogen ihn Helfer am 19. Juni wieder ans Licht. Durch die Kopfverletzung hatte er zeitweise unter anderem Sprachschwierigkeiten.