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Das Hoepfner Burgfest erfreute sich wieder einmal großer Beliebtheit. Vor allem der "Magic Sky" hatte es den Besuchern in Karlsruhe angetan. © Hoepfner
06.06.2017

Hoepfner Burgfest beliebter denn je: Unter dem „Magic Sky“ bebte die Bierburg

Das neue Konzept der Burgfest-Macher ging auf: Zehntausende strömten auch in diesem Jahr über Pfingsten zum Veranstaltungshighlight in die Hoepfner-Brauerei.

Zwischenzeitlich hatte man in der Bierburg nur die Sorge, dass der Wettergott dem Burgfest-Feeling ein Ende bereiten könnte. Doch es stimmte auch die meteorologische Bilanz. Von wenigen Schauern abgesehen, blieb das Burgfest 2017 trocken.

Mit Spannung erwartet hatte Willy Schmidt auch die Reaktionen auf das neue Raumkonzept, das aufgrund der Bauarbeiten im unteren Bereich des Brauereigeländes entwickelt wurde. „Die meisten Besucher sind rundweg begeistert von unseren Ideen, klar kann man es nicht jedem recht machen, aber insgesamt ist unsere Bilanz durchweg positiv.“ Absoluter Höhepunkt und der Hingucker des Burgfests war der „Magic Sky“. Anstelle von Zelten sorgte der „magische Himmel“ im oberen für Staunen und echtes Open Air-Feeling. Wie ein Schirm spannte sich die illuminierte Deckenkonstruktion mit ihrem 24-Meter-Durchmesser in siebeneinhalb Metern Höhe über den oberen Burghof und sorgte für beste Stimmung vor der Hauptbühne. Besonders attraktiv: erstmals sahen die Besucher in diesem Jahr das Gemäuer der Bierburg und in das wundervoll beleuchtete Sudhaus hinein; das Herz- und Schmuckstück der Brauerei.

„So manch ein Besucher fühlte sich da wie im Bierhimmel“, stellte der bestens gelaunte Burgfest-Organisator Dietmar Krämer fest. Die Bands begeisterten die Fans im bis auf den letzten Platz besetzten oberen Burghof allesamt, von „The BangBags“ mit fetzigem Rock ’n’ Roll am Freitag über den Dauerbrenner „Knutschfleck“ am Samstag bis hin zu „Me and the Heat“ und der „Sean Treacy Band“ am Sonntag und Montag.

Bildergalerie: Hoepfner Burgfest // 02.06.2017

Keine freien Plätze gab es auch im Schalander bei der Show von Frauenschwarm „Teddy Schmacht“. Dort war übrigens der Andrang, wie auf dem gesamten Brauereigelände zeitweise so groß, dass die Brauereiverantwortlichen weitere Besucher für eine bestimmte Zeit nicht einlassen konnten. Das sorgte zwar bei manchen Fans für kurze Enttäuschung - aufgrund der Sicherheitsbestimmungen und der allgemeinen Sicherheitslage hatten jedoch die meisten dafür auch Verständnis. „Natürlich haben wir insgesamt etwas weniger Platz“, betonte Pressesprecherin Dagmar Zimmermann. „Und dass man manchmal etwas länger an einem Stand wartet hat vor allem damit zu tun, dass sich das Burgfest nach wie vor höchster Beliebtheit erfreut.“

Wer drin war freute sich nicht nur über die musikalischen Leckerbissen. So lockten die Burgfestwirte auf der Genussmeile mit einem kulinarischen Angebot und im Hoepfner Biergarten luden die Wirtshausmusikanten zum Frühschoppen. Für Eltern und ihre Kids gab es, neben dem bewährten Kindertheater im Schalander, zum ersten Mal an der Rintheimer
Straße einen neu gestalteten Familienbereich. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv, hatte sich die Privatbrauerei doch mit ganz speziellen Angeboten auf die Wünsche der jüngsten Besucher eingerichtet. So lockten Mal- und Bastelangebote, eine „Rennstrecke“ für Bobbycars und Kettcars sowie ein Sandkasten und Feuerwehrspritzen viele Familien auf das Leergutareal der Hoepfner-Brauerei.