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© Symbolbild: dpa
04.12.2014

Hohe Flammen aus Wohnung - Feuerwehr muss drei Menschen aus Lebensgefahr retten

Karlsruhe. Drei Menschen musste die Karlsruher Berufsfeuerwehr bei einem Brand in einem ehemaligen Hotel an der Lameystraße in Karlsruhe aus einer lebensgefährlichen Situation retten. In einer Erdgeschosswohnung war das Feuer am frühen Donnerstagmorgen kurz vor 2 Uhr bemerkt worden. Hierbei schlugen drei bis vier Meter hohe Flammen aus der Wohnung und die in starkem Rauch gehüllte Lameystraße musste gesperrt werden.

Das derzeit vom Sozialamt zur Unterbringung genutzte, von einer Privatperson vermietete Gebäude wurde bei dem Brand so in Mitleidenschaft gezogen, dass zwei Zimmer bis auf Weiteres unbewohnbar bleiben. Erst musste die Feuerwehr drei Personen aus einer bedrohlichen Situation retten, bevor die hohen Flammen gelöscht werden konnten. Insgesamt wurden acht Personen durch die alarmierten Rettungskräfte ärztlich versorgt, mussten aber glücklicherweise nur ambulant behandelt werden. Die Bewohner des anschließend unbewohnbaren Gebäudes wurden vorübergehend in einer städtischen Notunterkunft untergebracht.

Nach ersten Feststellungen der Kriminalpolizei brach der Brand in einem Erdgeschosszimmer aus. Erkenntnisse der Kriminaltechniker ergaben bislang weder einen Hinweis auf eine vorsätzliche Brandstiftung noch auf eine technische Ursache. Möglicherweise wurde der Brand fahrlässig herbeigeführt, die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Bewohner konnten im Laufe des Donnerstags teilweise wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zwei Zimmer sind unbewohnbar.