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Die dreiköpfige Besatzung eines Polizei-Hubschraubers wurde über der Donau durch einen Laserstrahl so sehr geblendet, dass die Beamten Suche abbrechen musste. Der Blender wurde nun zu einer Geldstrafe verurteilt.
Die dreiköpfige Besatzung eines Polizei-Hubschraubers wurde über der Donau durch einen Laserstrahl so sehr geblendet, dass die Beamten Suche abbrechen musste. Der Blender wurde nun zu einer Geldstrafe verurteilt. © Symbolbild: dpa/Dietz
19.05.2014

Hohe Geldstrafe nach Laser-Attacke auf Polizeihubschrauber

Ulm. Weil er die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer geblendet hatte, muss ein 32 Jahre alter Mann eine Geldstrafe von 7500 Euro zahlen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Montag hatte der Hubschrauber an einem Abend im Januar nach einer Person gesucht, die in Ulm in die Donau gestürzt war. Dass die gesuchte Person ohne die Laser-Attacke noch lebend hätte gefunden werden können, war den Angaben zufolge nicht anzunehmen.

Der 32-Jährige leuchtete sieben Mal mit einem Laserpointer von seiner Dachterrasse auf den etwa 1,7 Kilometer entfernten Helikopter. Die dreiköpfige Besatzung wurde durch den Strahl so sehr geblendet, dass sie die Suche abbrechen musste. Die hilflose Person wurde wenig später tot aus der Donau geborgen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte das Amtsgericht Ulm Strafbefehl wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann erlassen. Er zeigte sich weitgehend geständig.