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03.03.2011

Hunde in Günther-Klotz-Anlage vergiftet

KARLSRUHE. Aufgrund von zwei aktuell bekannt gewordenen Vergiftungsfällen rät die Karlsruher Polizei Hundehaltern zu erhöhter Vorsicht in der Günther-Klotz-Anlage.

Nachdem die beiden betroffenen Halter am Dienstag beziehungsweise Mittwoch mit ihren Vierbeinern im Bereich der Auslaufflächen entlang der Alb unterwegs gewesen waren, traten bei ihren Tieren Unwohlsein und Erbrechen auf. Inzwischen ist ein Hund verstorben; der Zustand des anderen wird vom behandelnden Tierarzt als kritisch bezeichnet.

Nach Kontakt mit den Pfoten der erkrankten Tiere traten bei den Besitzern wie auch Arzthelferinnen stark brennende Hautausschläge auf. Noch ist unklar, welche Substanz die Erscheinungen hervorgerufen hat. Entsprechende Proben sind bei beiden Tieren erhoben worden und werden derzeit mit Nachdruck beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg untersucht.

Die Polizei, die aufgrund der Vorfälle ihre Präsenz in der Günther-Klotz-Anlage erhöht hat, rät den Hundehaltern, ihre Tiere dort fürs Erste nur angeleint zu führen und die Wege nicht zu verlassen.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit den Vorfällen in Zusammenhang stehen könnten, wird um seine Meldung gebeten. Mögliche weitere Geschädigte, die bislang noch keine Anzeige erstattet haben, sollten dies unter Telefon 6633980 bei der Polizeihundeführerstaffel nachholen.