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Flüchtlnge stehen in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (Baden-Württemberg) in einer Warteschlange zur Essensausgabe.
Flüchtlnge stehen in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (Baden-Württemberg) in einer Warteschlange zur Essensausgabe. © dpa
05.11.2015

Hunderte Asylbewerber machen sich in ihren Quartieren nützlich

Sie nehmen den Besen in die Hand, helfen bei der Registrierung von Neuankömmlingen oder sind als Dolmetscher in der Krankenstation unterwegs: Hunderte Asylsuchende sind nach Angaben der Lenkungsgruppe Flüchtlingsunterbringung in ihren Quartieren quasi als Ein-Euro-Jobber tätig.

Mit den präzise 1,05 Euro pro Stunde können sich die Schutzsuchenden ihr Taschengeld aufstocken. Die Tätigkeiten helfen zugleich, der quälenden Warterei im Asylverfahren zu entkommen.

Auch für den Steuerzahler haben diese im Asylbewerberleistungsgesetz ausdrücklich vorgesehenen Arbeitsgelegenheiten Vorteile. Denn diese Leistungen würden ansonsten von privaten Anbietern erbracht. Im klassischen Fall sind Ein-Euro-Jobs für die Empfänger von Hartz-IV vorgesehen.

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