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27.09.2012

Hundetraining mit fliegenden Flaschen läuft schief

Die einen werfen ihrem Hund Stöckchen, die anderen mit Steinen gefüllte Flaschen. Nur beim Werfen sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass die Wurfgeschosse nicht auf einem ungewollten Ziellanden. So mussten am Donnerstagmittag in Malsch Polizeibeamte eingreifen, weil ein Hundetraining schief lief und ein anderer Hundebesitzer sich einem unerwarteten Angriff gegenübersah.

Ein erboster Spaziergänger erstattete Anzeige, da er gegen 13.10 Uhr mit einer Kunststoffflasche beworfen wurde. Er schilderte, dass bei einem Spaziergang mit seinem kleinen Hund zwei bellende Artgenossen an den Zaun eines Grundstücks angerannt kamen. Der Mann bückte sich und hob seinen Vierbeiner auf, als plötzlich vom Haus her eine mit Steinen gefüllte Flasche haarscharf an seinem Kopf vorbei flog.

Zwei Ordnungshüter vom Polizeiposten Malsch nahmen sich dem vermeintlichen Angriff an und fanden bei den weiteren Ermittlungen schnell den Täter. Eine Hausbesitzerin hatte den Rat ihrer Tierpsychologin befolgt und die Flasche geworfen, um das Bellen ihrer Tiere abzustellen. Fast ging der Trick schief, denn die Frau sah den gebückten Mann nicht und die Flasche prallte zudem auf ihrer Flugbahn dummerweise von einem Baum ab. Die einsichtige Hundebesitzerin entschuldigte sich bei dem Spaziergänger und wurde von den Beamten gebeten, beim nächsten Hundetraining etwas genauer zu zielen. pol