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Foto: Symbolbild © dpa
10.04.2015

Im Schlaf erstochen: 17-Jähriger soll Freundin getötet haben

In Ulm soll ein Jugendlicher seine Freundin erstochen haben - nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen den 17-Jährigen erhoben. Wegen einer vermuteten psychischen Erkrankung soll seine Schuldfähigkeit «erheblich vermindert» gewesen sein, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Im Januar soll der Jugendliche aus Eifersucht seine schlafende Freundin in der Wohnung ihrer Eltern mit einem Messer angegriffen und getötet haben. Vor einem Sachverständigen habe er die Tat eingeräumt.

Der junge Mann aus Niedersachsen war früheren Polizeiangaben zufolge über den Jahreswechsel bei dem Opfer zu Besuch gewesen. Die Eltern des Opfers hörten Hilferufe ihrer Tochter und alarmierten den Rettungsdienst. Die schwer verletzte 17-Jährige wurde in eine Klinik gebracht - wo sie dann starb.