nach oben
05.03.2015

Impfaktion für Flüchtlinge nach Masernverdacht gestartet

Nach einem Masernverdacht in einer Flüchtlingsunterkunft im badischen Lahr haben die Behörden eine größere Impfaktion gestartet. Mehrere Ärzte wollten die etwa 60 Erwachsenen und 20 Kinder - wenn möglich - impfen, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Ortenaukreis am Donnerstag. Zwar könne man niemanden zwingen, doch werde die Impfung dringend empfohlen, um ein Ausbreiten der hochansteckenden Krankheit zu verhindern.

Erst am Freitag soll feststehen, ob sich der Masernverdacht bei einer Familie vom Balkan erhärtet hat. Die Familie sei mittlerweile nicht mehr in der Gemeinschaftsunterkunft, sondern separat untergebracht. In Berlin erkrankten seit Oktober mehr als 650 Menschen an Masern, ein ungeimpftes Kleinkind starb.

Leserkommentare (0)