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Blauer Himmel und Sonnenschein lockten gestern viele ins Freie. Foto: dpa
Blauer Himmel und Sonnenschein lockten gestern viele ins Freie. Foto: dpa
28.02.2017

In Baden-Württemberg scheint die Sonne am häufigsten

Offenbach. Kaum Schnee und Regen, dafür aber viel Sonne und gleichzeitig richtig kalt: Baden-Württemberg war im Winter 2016/17 das Bundesland mit den meisten Sonnenstunden, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Über 250 Stunden lang schien die Sonne im Schnitt, in manchen Regionen waren es 350 Stunden. Gleichzeitig war das Bundesland mit durchschnittlich 0,1 Grad das bundesweit zweitkälteste – auch wenn in Lahr (Ortenaukreis) am vergangenen Donnerstag 20 Grad gemessen wurden.

Generell sei der Winter in Deutschland außergewöhnlich trocken, sehr sonnig und etwas zu mild gewesen. Er gehöre mit rund 210 Sonnenstunden (55 Stunden mehr als der Mittelwert) zu den zehn sonnenscheinreichsten seit dem Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1951, berichteten die Meteorologen weiter.

Wetterbestimmend seien meist Hochdruckgebiete mit trocken-kalter Luft gewesen; nur wenige Tiefdruckgebiete hätten mit ihren Niederschlägen Mitteleuropa erreicht. Für die Wetterfachleute beginnt morgen bereits der Frühling. Für ihre vorläufige Winter-Bilanz werten sie die Daten ihrer rund 2000 Messstationen aus. Der Februar war danach deutlich zu warm, aber nur durchschnittlich sonnig.