Kopie von 690-460-handschellen_slider
Selbst nachdem er in den Räumen der Polizei an der Händen und schließlich auch Füßen gefesslt worden war, beruhigte sich der Mann nicht und hämmrte mit seinem Kopf auf den Boden.

In Regionalbahn randaliert und mit über drei Promille bei der Polizei übernachtet

Karlsruhe. Freitagabend wurde eine Streife der Bundespolizei über eine randalierende Person in einer Regionalbahn informiert. Der 37-jährige Deutsche verbrachte seine Nacht daraufhin im Gewahrsam der Bundespolizei in Karlsruhe.

Beim Eintreffen der Streife war der Zug in Karlsruhe bereits angekommen und die Reisenden ausgestiegen. Durch einen Hinweisgeber wurde auf die zuvor als randalierend gemeldete Person aufmerksam gemacht. Der 37-Jährige hatte seine persönlichen Gegenstände teilweise auf dem Bahnsteig verteilt und machte einen erheblich alkoholisierten Eindruck. Zu seinem Schutz entschieden sich die Beamten dazu, ihn in Gewahrsam zu nehmen.

Nachdem der Mann realisierte, dass die Polizei neben ihm steht und ihn nun mitnehmen möchte, versuchte er wegzulaufen. Aufgrund seiner Alkoholisierung war dies jedoch wenig erfolgreich und der Mann konnte gefesselt werden. Dass er zu seinem Schutz die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen sollte, war dem Mann scheinbar nicht so recht. Während des Einsatzes beleidigte er die Beamten mehrfach und versuchte immer wieder zu entkommen.

Auf der Dienststelle ergab ein Alkoholtest einen Wert von über drei Promille. Mit diesem Ergebnis konnte er sich schließlich in eine Zelle legen und seinen Rausch bis zum Morgen ausschlafen. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.