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Foto: Symbolbild © dpa
09.02.2016

In Silvesternacht gestohlene Handys in Flüchtlingsheimen gefunden

Bei Durchsuchungen in Flüchtlingsunterkünften in Baden-Württemberg und drei weiteren Bundesländern hat die Polizei in der Silvesternacht gestohlene Handys sichergestellt. Die fünf Telefone seien Frauen bei sexuellen Übergriffen in Hamburg entwendet worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Durch umfangreiche Ermittlungen hätten die Beamten festgestellt, wo sich die Handys befanden. Auch ein Tatverdächtiger wurde am Dienstag festgenommen.

Die Razzien in Elmshorn (Schleswig-Holstein), Seevetal, Verden und Eschershausen in Niedersachsen, im thüringischen Eisenach und in Urbach (Rems-Murr-Kreis) fanden in sieben Flüchtlingsunterkünften und einem Hotelzimmer statt. Zwei weitere Durchsuchungen hätten sich aufgrund von Gefahr im Verzug ergeben. Es seien sechs Verfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet worden, hieß es.

In einer Flüchtlingsunterkunft in Eschershausen erkannten die Hamburger Beamten der Ermittlungsgruppe «Silvester» einen Tatverdächtigen wieder, der an einer Vergewaltigung und einem Raub beteiligt gewesen sein soll. Der 22-jährige Algerier wurde festgenommen und sollte in die Haftabteilung des Hamburger Amtsgerichts gebracht werden.

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