Kopie von Symbolfotos Polizei Blaulicht Kriminalitaet Gewalt 1
Die mutmaßlichen Hundehändler hatten vor, den Welpen in Stuttgart zu verkaufen. Das Tier gilt hierzulande jedoch aufgrund seiner Rasse als gefährlich. 

In flagranti: Illegaler Hundehandel verhindert und Slowaken festgenommen

Stuttgart. Dank den Informationen, die der Polizei von einer Tierschutzorganisation übermittelt wurden, gelang es den Beamten zwei Slowaken festzunehmen. Die 22 und 41 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, einen etwa 15 Monate alten Bullterrier nach Deutschand geschmuggelt zu haben.

Die Männer reisten offenbar am Mittwoch nach Deutschland ein und hatten wohl die Absicht, den Vierbeiner auf einem Parkplatz an der Straße unter dem Birkenkopf zu verkaufen. Eine Tierschutzorganisation besaß bereits im Vorfeld Informationen über den geplanten Handel und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Männer, die ursprünglich offenbar aus der Slowakei angereist waren, haben mit der mutmaßlichen Einfuhr des Welpen, der zu einer als gefährlich eingestuften Rasse gehört, nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen die bestehenden Vorschriften verstoßen.

Sie müssen deswegen und gegebenenfalls wegen tiergesundheitsrechtlicher Verstöße mit Strafanzeigen rechnen. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen gegen eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Hundebaby namens 'Mike' wurde nach veterinärmedizinischer Begutachtung in die Obhut des Tierheims Botnang gegeben.