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Joachim Löws Heimatgemeinde Schönau im Schwarzwald will dem Fußball-Bundestrainer nach dem Sieg der Weltmeisterschaft ein Denkmal setzen. © dpa
14.07.2014

In seiner Heimat soll Jogi Löw zum Denkmal werden

Schönau (dpa/lsw) - Joachim Löws Heimatgemeinde Schönau im Schwarzwald will dem Fußball-Bundestrainer nach dem Sieg der Weltmeisterschaft ein Denkmal setzen. «Wir waren schon immer stolz auf unseren Jogi. Aber unser Stolz ist jetzt noch einmal deutlich gestiegen», sagte Bürgermeister Peter Schelshorn am Montag der Nachrichtenagentur dpa. «Es gibt ja nicht so viele Städte in Deutschland mit einem Weltmeistertrainer.»

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Der Gemeinderat werde sich in den nächsten Wochen mit der Frage beschäftigen, wie Löw in Schönau geehrt werde. Im Gespräch ist, Löw zum Ehrenbürger zu ernennen, eine Straße oder Platz nach ihm zu benennen oder das örtliche Stadion.

Löw ist in der 2300 Einwohner zählenden Schwarzwaldgemeinde geboren und aufgewachsen, im örtlichen Stadion hat er das erste Mal Fußball gespielt. Der Fußballclub 08 Schönau würde sein Stadion gerne umbenennen, sagte ein Vorstandsmitglied. Entschieden sei jedoch noch nichts. Der private Sender Radio Regenbogen überklebte nach dem WM-Sieg die Ortsschilder: Aus «Schönau» wurde «Löwnau». Die Schilder sollen noch eine Weile so stehen bleiben, sagte der Bürgermeister.

In Löws neuem Wohnort Wittnau bei Freiburg ist für den Bundestrainer nichts Öffentliches geplant, sagte ein Sprecher der Gemeinde. Löw wünsche dies nicht. Möglich sei ein Empfang in Freiburg. «Ich würde den WM-Trainer gerne auf dem Rathausbalkon begrüßen. Fußball-Freiburg wäre begeistert», sagte Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne). Ob und wann es klappe, sei noch offen.