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Ein Freundschaftsspiel einer einheimischen Fußballmannschaft und eines örtlichen Teams aus Asylbewerbern in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) ist am Sonntag in einer Massenschlägerei geendet.
Ein Freundschaftsspiel einer einheimischen Fußballmannschaft und eines örtlichen Teams aus Asylbewerbern in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) ist am Sonntag in einer Massenschlägerei geendet. © dpa
24.10.2016

Integration durch lokale Fußballbräuche: Funkick endet mit Massenschlägerei

Weil am Rhein. Ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen dem TJZ Weil am Rhein und einer Asylbewerbermannschaft des FV Tumringen ist am Sonntagabend in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) völlig aus dem Ruder gelaufen. Am Ende gab es eine Masschenschlägerei, die erst durch ein Großaufgebot an Polizei, Bundespolizei und Zoll beendet werden konnte.

Kurz vor 19 Uhr hatten sich mehrere Anrufer über Notruf bei der Polizei gemeldet. Wegen einer Lappalie – einem Eckball - kam es zunächst zu Diskussionen, dann zu handfesten Auseinandersetzungen. Diese eskalierten nicht nur in der Härte der Schläge, sondern auch in der Anzahl der Teilnehmer. Bis zu 30 Personen sollen zeitweise mitgemischt haben. Rund zehn Streifenwagen-Besatzungen samt Diensthund eilten zum Sport- und Freizeitgelände in Weil am Rhein, Unterstützung kam von Bundespolizei und Zoll. Als die Streithähne Martinshorn und Blaulicht mitbekamen, hatten sich die meisten in die Umkleidekabinen zurückgezogen. Die restlichen Schläger mussten auf dem Spielfeld getrennt und auf Distanz gehalten werden.

Die Polizei stellte die Personalien zahlreicher Personen fest, überwachte die Abwanderung und ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Wie viele Verletzte es genau gab, steht noch nicht fest.

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