polizei
Schock in Stuttgart: Fünf Räuber, die einen Kiosk überfallen haben, waren erst zwischen 13 und 15 Jahre alt. 

Jugendliche rauben Kiosk aus: 78-Jährige misshandelt

Stuttgart. Raubüberfälle sind hierzulande an der Tagesordnung. So richtig schockierend klingen Nachrichten darüber, wenn Jugendliche als Täter auftreten. Was sich am Dienstagmorgen in Stuttgart ereignet hat, macht jedoch sprachlos. Fünf Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren sollen einen Zeitschriften- und Tabakwarenladen überfallen und dabei die 78-jährige Inhaberin auf brutale Art schwer verletzt haben.

Die 13, 14 und 15-Jährigen hielten sich vor dem Überfall in der Nähe des Ladengeschäfts auf und warteten den Zeitpunkt ab, in dem sich die 78-Jährige alleine darin befand. Nachdem drei der fünf Tatverdächtigen um 8.40 Uhr den Laden betraten, ging ein maskierter 14-Jähriger umgehend auf die Frau zu und stieß sie zu Boden. Dort versetzte er ihr mehrere Schläge. Währenddessen packte ein anderer aus der Gruppe eine größere Menge Zigaretten in eine mitgeführte Sporttasche. Bevor sie flüchteten, versuchten sie vergeblich, die Ladenkasse zu öffnen.

Auf der Flucht konnten drei der fünf Tatverdächtigen von Beamten in einem nahen Hinterhof festgenommen werden, die Sporttasche mit den Zigaretten konnte dort ebenfalls aufgefunden werden. Nach weiteren Ermittlungen der Polizei konnten die zwei weiteren Flüchtigen anschließend an einer nahen Schule festgenommen werden.

Die bei dem Überfall verletzte Frau wurde von Rettungskräften versorgt und mit Gesichts- und Brustverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die bisher noch nicht einschlägig in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart den Eltern übergeben. pol