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Junger Asylbewerber nach Widerstand in Gewahrsam.
Junger Asylbewerber © PZ/Archiv
10.10.2014

Junger Asylbewerber schlägt wild um sich und verletzt Landsmann: Festnahme

Ein 18-jähriger Asylbewerber hat in der Nacht auf Freitag in einer Rheinstettener Gemeinschaftsunterkunft wild um sich geschlagen und dabei einen 26-jährigen Landsmann verletzt. Zudem ist er auf eine Sicherheitskraft losgegangen und hat Polizisten angespuckt.

Der aus Somalia stammende Mann hatte nach den Feststellungen der Polizei gegen 02.30 Uhr zunächst den Landsmann durch Fausthiebe im Gesicht verletzt und dessen Kleidung zerrissen.

In der Folge war der Angreifer weder durch die hinzugerufenen Sicherheitskräfte noch durch die zu Hilfe gerufene Polizei zu beruhigen. Er versuchte noch vor dem Eintreffen der Polizisten mehrfach gegen einen 58 Jahre alten Sicherheitsbediensteten zu treten und zu schlagen, was ihm allerdings nicht gelang. Beim Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Ettlingen reagierte der Mann sofort verbal aggressiv und nahm eine drohende Körperhaltung ein. Versuche, ihn anzusprechen und beruhigend auf ihn einzuwirken, erwiderte der möglicherweise unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehende 18-Jährige mit Spuckattacken.

Gegen die nunmehr beabsichtigte Festnahme wehrte sich der junge Mann heftig durch Schlagen und Treten und spuckte weiter nach den Beamten. Seine Hände mussten am Rücken gefesselt und die weiteren Spuckversuche mittels eines über den Kopf gelegten Handtuches unterbunden werden. Während dem Fahrzeugtransport zur Dienststelle konnte ein weiteres Treten gegen die Streifenbeamten sowie gegen die Türen und Fenster des Dienstwagens nur durch die zusätzliche Fesselung der Beine verhindert werden. Nach ärztlicher Untersuchung auf dem Polizeirevier kam der 18-Jährige in richterlich angeordneten Beseitigungsgewahrsam. Bis gegen Mittag hatte er sich wieder beruhigt und kam nach Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

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