nach oben
Niedergeschlagen, beraubt und blutüberströmt liegen gelassen.
Niedergeschlagen, beraubt und blutüberströmt liegen gelassen. © Symbolbild: PZ
16.08.2012

Junger Mann wegen Reiseabsage mit dem Tode bedroht

Spaichingen (dpa/lsw) - Ein geplanter Urlaub nach Berlin hat sich für einen 21-Jährigen in einen Alptraum verwandelt. Aufgelöst und völlig verängstigt war der junge Mann am Mittwochabend im Spaichinger Revier eingetroffen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dort schilderte er, wie übel ihm drei Bekannte mitgespielt hätten. Grund: Er habe eine mit ihnen vereinbarte Reise in die Bundeshauptstadt absagen müssen, da er nicht frei beikam. Daraufhin verlangte das Trio 500 Euro als «Entschädigung» für die Kosten des Mietwagens, den sie nun zu dritt zahlen mussten.

Da er sich weigerte, fing ihn das Trio ab, fuhr ihn im Mietauto in einen Wald und schlug den 21-Jährigen. Der Versuch, mit der Kreditkarte des Opfers Geld abzuheben, scheiterte mangels Guthabens. Daraufhin fuhren die Drei den Mann erneut in den Wald, um ihn zu quälen. Die etwa gleich alten Männer drohten sogar, den 21-Jährigen zu erschießen, sofern er nicht zahle.

Im Wald gelang ihm schließlich die Flucht. Auf einer Straße hielt er einen Autofahrer an; dieser brachte den verletzten Mann direkt zum Revier in Spaichingen (Kreis Tuttlingen). Die Polizei sucht nun nach den Peinigern aus Denkingen und Trossingen (beide Kreis Tuttlingen).

Leserkommentare (0)