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23.11.2015

Kalte Polarluft sorgt für eisglatte Straßen im Südwesten

Stuttgart. Viele Autofahrer kamen zum Wochenstart auf glatten Straßen ins Rutschen. Die Meteorologen sehen auch in den kommenden Tagen keinen Abbruch an winterlichen Temperaturen.

Das winterliche Wetter hat am Montag auf den Straßen Baden-Württembergs zu zahlreichen Glatteisunfällen geführt. Polare Meeresluft verwandelte die Fahrbahnen in gefährliche Rutschbahnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch am Dienstag mit Frost und Glätte. Die Meteorologen gehen von Temperaturen von null bis minus zehn Grad aus.

In Stuttgart kam am Montagmorgen ein Streufahrzeug ins Rutschen und kippte um. Zwei Menschen kamen mit Verletzungen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Auf der Bundesstraße 295 stießen zwei Autos bei überfrierender Nässe frontal zusammen. Beide Fahrer wurden verletzt. Die B 295 war kurzzeitig blockiert.

In der Nacht zum Dienstag rechnen die Wetterexperten mit Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter. In mittleren Höhenlagen sei zudem Frost bei Temperaturen um die minus zehn Grad möglich, teilten die Meteorologen mit. Im Bergland könne bis zu zwei Zentimeter Neuschnee fallen.

Das Glatteis hatte schon am Sonntag Autofahrer überrascht. Bei einem Unfall bei Dunningen (Landkreis Rottweil) kam eine 75-Jährige ums Leben. Ihre 49 Jahre alte Tochter und eine Enkelin wurden lebensgefährlich verletzt. Auf der Bundesstraße 29 bei Urbach (Rems-Murr-Kreis) wurden vier Menschen bei einer Karambolage verletzt. Sieben Autos waren laut Polizei am Unfall beteiligt.