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Symbolbild: dpa
Symbolbild: dpa © Symbolbild: dpa
24.01.2015

Karlsruher Polizei im Dauereinsatz: Drei Raubüberfälle auf Frauen in kurzer Zeit

Karlsruhe. Dass Menschen in einer Großstadt überfallen und beraubt werden, gehört leider zum Alltag. Am Freitagabend jedoch, so lassen es die Polizeimeldungen vermuten, war es nicht ratsam für Frauen, sich alleine in Karlsruhe zu bewegen. In zwei Fällen gerieten ältere Frauen wegen einer lächerlich gering anmutenden Geldsumme in Gefahr, was in einem Fall mit einer Verletzung im Krankenhaus endete. In einem dritten Fall war ein Messer im Spiel.

Um 19.20 Uhr wurde eine 66-jährige Frau aus Karlsruhe an der Insterburger Straße zum Opfer eines Raubs. Sie befand sich auf dem Heimweg, als sie in einem Waldstück von einem Mann angegangen und zu Boden geworfen wurde. Aus Angst händigte sie ihm ihre Barschaft in Höhe von sieben Euro aus. Anschließend flüchtete die Frau nach Hause. Über die Fluchtrichtung des Täters konnte sie keine Angaben machen.

Der Täter soll 20 bis 25 Jahre alt, schlank und klein sein. Er trug einen Anorak und einen Kapuzenpulli mit der Kapuze über dem Kopf.

In örtlicher und zeitlicher Nähe ereignete sich um 20.38 Uhr ein weiterer Raub an der Kösliner Straße 79 a. Opfer war diesmal eine 62-jährige Frau aus Karlsruhe, die sich ebenfalls auf dem Heimweg befand. Auf einem Verbindungsweg zwischen zwei Straßen griff plötzlich ein Mann nach ihrer Handtasche und riss daran. Trotz Gegenwehr und Hilferufen versetzte ihr dieser einen Stoß, so dass sie zu Fall kam und der Täter mit der Tasche über die Beuthener Straße in Richtung Waldstadtzentrum flüchten konnte.

Bei der anschließenden Fahndung konnte die Tasche in der Nähe aufgefunden werden. Es fehlte das Bargeld in Höhe von zehn Euro. Bei dem Fall erlitt die Frau eine Verletzung am Kopf und musste ins Krankenhaus verbracht werden.

Der Täter soll 1,80 bis 1,90 Meter groß und schlank sein. Er trug eine dunkle Jacke und eine schwarze Mütze.

Nur knapp eine Stunde später um 21.30 Uhr wurde eine 33-jährige Frau aus Karlsruhe an der Anna-Lauter-Straße 6 in einem öffentlich zugänglichen Hinterhof von zwei mit Strumpfmasken maskierten Männern angesprochen. Der Haupttäter verlangte hierbei die Herausgabe ihres Rucksackes. Als die Frau in der Hand des Mannes ein Messer bemerkte, händigte sie ihren Rucksack aus. Der zweite Täter stand während der Tatausführung ein paar Meter entfernt und sagte nichts.

Anschließend flüchteten die beiden Täter in Richtung Haltestelle Werderplatz. In dem neongrünen Damenrucksack der Marke Deuter befanden sich verschiedene Schmuckgegenstände. Der Gesamtwert des Raubgutes beträgt etwa 300 Euro.

Der erste Täter soll 25 bis 35 Jahre, 1,80 Meter groß und von normaler Statur sein. Er war mit einer dunkelgrauen Strumpfmaske maskiert, trug einen schwarzen Kapuzenpulli oder Jacke und sprach gutes Deutsch mit südländischem Akzent. Der zweite Täter ist 1,70 bis 1,75 Meter groß und war bekleidet wie der erste Täter.

Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon (0721) 939-5555 zu melden.