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© Symbolbild: Seibel
18.01.2019

Kippe weggeschnippt: Hat 17-Jähriger Polizeiauto vorsätzlich in Brand gesetzt?

Karlsruhe. Gegen einen 17-Jährigen wird derzeit wegen des Verdachts der Brandstiftung an einem Auto in Karlsruhe ermittelt. Das Pikante dabei: Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Streifenwagen. Der Jugendliche soll den Brand am Polizeiauto vorsätzlich verursacht und damit einen Schaden in Höhe von 5000 Euro herbeigeführt haben.

Am Donnerstag kurz vor Mitternacht entdeckten Polizeibeamte den Brand, der sich im hinteren Bereich eines an der Karl-Friedrich-Straße abgestellten Polizeifahrzeugs auszubreiten begann. Das Feuer wurde mittels Pulverfeuerlöscher umgehend durch die Polizeibeamten eingedämmt, dennoch wurden Reifen und Kotflügel durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der vorliegenden Spurenlage kann zweifelsfrei von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen werden.

Bei der anschließenden Fahndung konnte ein 17-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Dieser war bereits eine halbe Stunde zuvor im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz kontrolliert worden. In seiner Vernehmung räumte der polizeibekannte Jugendliche lediglich ein, seine Zigarette in Richtung Streifenwagen geschnippt zu haben.

Der junge Mann verblieb über Nacht in polizeilichem Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern noch an.