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Laut Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid büßt das Land durch den Zensus 350 Millionen Euro ein.
Laut Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid büßt das Land durch den Zensus 350 Millionen Euro ein. © dpa
04.07.2013

Land büßt durch Zensus 350 Millionen Euro ein

Ulm (dpa/lsw) - Die Neuberechnung der Einwohnerzahlen hat für den Landeshaushalt laut einem Bericht der «Südwest Presse» (Donnerstag) millionenschwere Auswirkungen. Baden-Württemberg büße aufgrund des hohen Einwohnerrückgangs insgesamt 350 Millionen Euro ein, berichtet die Zeitung mit Bezug auf vorläufige Berechnungen des Stuttgarter Finanzministeriums.

Laut der jüngsten Volkszählung (Zensus) lebten Ende 2011 im Südwesten 274 000 Menschen weniger als offiziell ausgewiesen war. Die daraus resultierenden Mindereinnahmen bei der Umsatzsteuer sowie Mehrausgaben für den Länderfinanzausgleich summieren sich allein 2013 auf 180 Millionen Euro, hieß es. Dazu kommen dem Bericht zufolge Nachzahlungen in Höhe von 56 Millionen Euro für 2011 und in Höhe von 114 Millionen Euro für 2012.