Feldberg startet in die Skisaison
Ein Snowboarder fährt eine Piste herunter während im Hintergrund Nebel in den Baumwipfeln steht. Die Liftbetreiber setzen wegen Corona auf die 2G-Plus-Regelung: Somit können Geimpfte, Genesene und schulpflichtige Kinder sowie noch nicht eingeschulte Kinder die Liftanlagen im Skigebiet nutzen - ohne Maske, Abstand oder Kontingentierung. Um lange Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden, sollen Tickets vor allem online verkauft werden. 

Liftverbund Feldberg startet bei ausreichend Schnee in Skisaison

Feldberg. Unter unsicheren Vorzeichen hat am Feldberg die Skisaison begonnen. Wer sich durch Corona-Maßnahmen nicht abschrecken ließ, wurde am Freitag mit ausreichend Schnee, teils sogar Sonne und mit relativ leeren Pisten belohnt. Mit 1493 Metern ist der Feldberg der höchste Berg im Schwarzwald. Auch Skilifte im Nordschwarzwald liefen - darunter der Unterstmatt an der Schwarzwaldhochstraße bei Bühl (Kreis Rastatt). Andere, wie das Seibelseckle in Seebach (Ortenaukreis), waren schon früher in die Saison gestartet.

Die Liftbetreiber hatten für den Winter 2021/22 auf die 2G-Regelung gesetzt: Geimpfte und genesene Wintersportler sowie schulpflichtige Kinder und noch nicht eingeschulte Kinder dürfen demnach die Liftanlagen benutzen. Um lange Wartezeiten an den Kassen im Skigebiet zu vermeiden, werden die Tickets vor allem online verkauft. Unklar war zunächst, inwiefern die neuen Corona-Regeln des Landes den Wintersport einschränken. Nach Angaben einer Sprecherin der Gemeinde St. Blasien müssen sich Liftbenutzer ab Samstag noch zusätzlich testen lassen (2G plus).

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Der Vorsitzende des Liftverbundes Feldberg, Adrian Probst, hatte am im Vorfeld an die Politik eindringlich appelliert, einen sicheren und entsprechend vorbereiteten Skibetrieb zu ermöglichen. Die letzte Skisaison war wegen der Corona-Pandemie komplett ausgefallen.