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24.09.2010

Lörracher Amoklauf war teilweise geplant

LÖRRACH. Der Amoklauf von Lörrach mit vier Toten und 18 Verletzten war nach Erkenntnissen der Ermittler zumindest teilweise geplant. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, wurden in den Räumen der Täterin eine „außergewöhnliche Menge“ von etwa 50 Litern Nitroverdünnung sowie 10 bis 20 Liter Benzin und mehrere Liter Spiritus gefunden.

Bildergalerie: Amoklauf in Lörrach: Trauer um die Opfer

Außerdem wurde bekannt, dass die 41- jährige Rechtsanwältin sich 2006 um eine Tätigkeit in der Verwaltung des Krankenhauses beworben hatte, in dem sie am Sonntag um sich geschossen hatte. Sie wurde jedoch nicht angestellt. Auch habe sie vor etwa fünf Jahren wegen einer Fehlgeburt und einer neuerlichen Schwangerschaft Kontakt zu einem Psychotherapeuten gehabt.