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20.07.2012

Mann schießt sich mit Gaspistole aus Versehen in den Kopf

Ein 52-jähriger Mann wurde am Freitagvormittag mit einer zunächst als lebensgefährlich eingestuften Kopfverletzung mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Beim Hantieren mit einer Waffe hat er sich in der eigenen Wohnung in Aalen versehentlich in den Kopf geschossen.

Ein Anrufer teilte der Polizei mit, dass die Wunde stark blute und der Verletzte einen Arzt benötige. Daraufhin wurde der 52-Jährige in ein Ulmer Krankenhaus geflogen, wo festgestellt wurde, dass die Wunde nicht lebensgefährdend ist. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschuss-Pistole, die von volljährigen Personen innerhalb der Wohnung erlaubnisfrei besessen werden darf. Ermittlungen ergaben, dass die Waffe in unmittelbarer Nähe des Kopfes abgefeuert wurde. Die Wunde entstand dabei von den beim Abfeuern freiwerdenden Gasen. Diese Waffe ist baulich nicht zum Abfeuern von Geschossen geeignet und wurde auch nicht nachträglich manipuliert.