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Albert (M) aus dem Kosovo hört am 25.08.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) seinem Cousin und Übersetzer Jeton (r) zu, der für Gert Lienig (l) vom Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt übersetzt. Albert ist nach der Ablehnung seines Asylantrags ausreisepflichtig. Der Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt in Stuttgart berät freiwillige Rückkehrer.
Albert (M) aus dem Kosovo hört am 25.08.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) seinem Cousin und Übersetzer Jeton (r) zu, der für Gert Lienig (l) vom Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt übersetzt. Albert ist nach der Ablehnung seines Asylantrags ausreisepflichtig. Der Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt in Stuttgart berät freiwillige Rückkehrer. © dpa
12.09.2015

Mehr Flüchtlinge kehren freiwillig in die Heimat zurück

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland - immer mehr kehren aber auch freiwillig nach Hause zurück. Bereits von Januar bis Juli erhielten allein im bundesweit größten Förderprogramm REAG/GARP mehr Rückkehrer finanzielle Unterstützung als im gesamten Jahr 2014, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitteilte.

1885 Menschen bekamen in Baden-Württemberg Hilfen im Vergleich zum Vorjahr mit 1804. Bundesweit waren es bis Ende Juli 15 322 Flüchtlinge, im Jahr zuvor 13 574. Die meisten Menschen kehrten in den Kosovo, nach Serbien und Mazedonien zurück. Bund und Länder zahlen über REAG/GARP für die Rückkehrer vor allem die Bus- und Flugtickets und für Angehörige bestimmter Staaten Starthilfen.