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Ein Steinewerfer hat auf der A7 bei Heidenheim einen schlimmen Unfall verursacht. © dpa
27.09.2016

Mehrere Hinweise nach Steinwurf auf A7 - Noch keine heiße Spur

Heidenheim (dpa/lsw) - Nach einem Steinwurf auf die A7, bei dem eine vierköpfige Familie schwer verletzt worden war, haben sich mehrere Zeugen gemeldet. Wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Dienstag sagte, gibt es aber noch keine heiße Spur zu dem oder den Tätern.

Bildergalerie: Steinwurf auf A7: Kind aus Auto geschleudert

Ein Steinewerfer hat auf der A7 bei Heidenheim einen schlimmen Unfall verursacht.

Zum aktuellen Zustand der 25 Jahre alten Mutter konnte er nichts sagen. Sie schwebte nach dem Unfall in Lebensgefahr. Der Zustand des Vaters (33) sowie der beiden sechs und vier Jahre alten Kinder sei weiterhin stabil.

Das Auto der Familie war in der Nacht zum Sonntag nahe Heidenheim über den Stein gefahren und von der Fahrbahn abgekommen. Es überschlug sich mehrmals. Die Familie aus dem Kreis Biberach befand sich auf der Heimreise von einer Familienfeier.

Steinewerfer auf der A8 bei Pforzheim

Auch auf der A8 rund um Pforzheim fliegen zuweilen Steine auf die Fahrbahn. Zum Beispiel zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und -Nord haben nicht das erste Mal Steinewerfer ihr Unwesen trieben. In unguter Erinnerung ist eine Serie vor einigen Jahren, die über mehrere Wochen ging. Der schlimmste Vorfall ereignete sich, als Unbekannte einen Stein in die Windschutzscheibe eines Autos warfen, dessen Fahrerin in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs war. Wie durch ein Wunder wurde niemand schwer verletzt.

Am Ende setzte die Staatsanwaltschaft eine hohe Belohnung aus, um die Mauer des Schweigens zu knacken. Doch die Täter wurden von ihren Mitwissern nicht verpfiffen. Im März 2011 wurden zwei Jungs im Alter von zehn und elf Jahren erwischt, die auf der Höhe von Eutingen Stöcke und Steine auf die Autobahn warfen.

Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollten aufmerksame Fahrer unbedingt sofort die Notrufnummer 110 wählen. ol

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