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Der Vorfall zeigt, wie tief diese teils irrwitzigen Diskussionen schon in unserer Gesellschaft verankert sind, kommentiert PZ-Redakteurin Petra Joos.  Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa; PZ-Archiv 

Melchior verschwindet aus Weihnachtskrippe in Ulm: "Es ist absurd"

Deutschland. Erst soll die „Mohrenapotheke“ umbenannt werden, dann kommt der Kinderbuch-Klassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ fast auf den Index und jetzt verschwindet auch noch einer der Drei Heiligen Könige aus der Weihnachtskrippe. Grund: Melchior sei zu schwarz, zu dicklippig, zu unförmig und damit zu rassistisch – sagt der Ulmer Dekan. In vorauseilendem Gehorsam, weil er keiner Rassismus-Debatte Vorschub leisten wolle. Ein Alarmsignal ist das.

Ein Kommentar von PZ-Redakteurin Petra Joos

Denn der Vorfall zeigt,

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