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29.04.2013

Mit 1,9 Promille ins Gleisbett geschleudert - Straßenbahnverkehr behindert

Karlsruhe. Mit ganzen 1,9 Promille ist ein 51-Jähriger am Sonntagmorgen mit seinem Auto in ein Gleisbett in Karlsruhe geschleudert. Zuvor hatte er bereits mehrere Fahrzeuge gerammt. Der Bahnverkehr war wegen dem Betrunkenen in beide Richtungen für etwa eine Stunde gesperrt.

Nach den Feststellungen der Polizei ist der Mann mit seinem Ford Focus kurz nach 9 Uhr entgegen der Fahrtrichtung in eine Einbahnstraße eingebogen. Als ihm ein Taxi entgegenkam, setzte er zurück, beschädigte dabei ein geparktes Auto und fuhr schließlich davon.

Noch während der nach ihm laufenden Fahndung verursachte der Flüchtende auf der Haid-und-Neu-Straße erneut einen Unfall. Gegen 9.15 Uhr streifte er zwischen Hauptfriedhof und Hirtenweg auf dem linken der beiden Fahrstreifen ein Auto und zog dann nach rechts. Hier passierte er einen weiteren links fahrenden Wagen und wechselte dann so plötzlich nach links, dass er die Gewalt über sein Auto verlor. Während der Überholte noch rechtzeitig bremsen konnte, schleuderte der 51-Jährige quer über die Fahrbahn und landete mit seinem Wagen im Gleisbett der Straßenbahn.

Nach einem Alkotest von 1,9 Promille musste sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben.

Da der total beschädigte Unfallwagen aus den Gleisen gehoben werden musste, war der Bahnverkehr bis 10.20 Uhr in beiden Richtungen blockiert. Die Verkehrsbetriebe richteten währenddessen einen Schienenersatzverkehr ein.