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Einen Wert von 3,9 Promille zeigte ein Alkoholtest bei einer 38-jährigen Autofahrerin an. Symbolbild.
Mit 3,9 Promille auf dem Weg zur Arbeit © PZ-Archiv
22.09.2014

Mit 3,9 Promille auf dem Weg zur Arbeit

Umkirch. Über dieses Ergebnis eines Alkoholtests staunten die Polizisten nicht schlecht: Einer 38-jährigen Autofahrerin ist am Freitagmittag in Umkirch (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 3,9 Promille der Führerschein weggenommen worden.

Um 13.15 Uhr teilte eine Autofahrerin der Polizei mit, dass hinter ihrem Auto auf der Fahrt von Gottenheim in Richtung Umkirch eine Fahrerin sei, die in starken Schlangenlinien und sehr langsam und auffällig fahre. Die Anruferin, die auffällige Fahrerin sowie eine weitere Zeugin konnten von der Polizeistreife auf einem Parkplatz angetroffen werden. Dorthin war die auffällige Fahrerin der vorausfahrenden Zeugin bereitwillig gefolgt, nachdem diese ihren Warnblinker eingeschaltet hatte und auf den Parkplatz abgebogen war.

Bei der Kontrolle der 38-jährigen Fahrerin, die nach eigenen Angaben auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle war, stellten die Beamten deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung fest. Die Frau hatte eine leicht verwaschene Aussprache und stark gerötete Augen sowie einen unsicheren Gang. Beim Alkoholtest wurde ein Wert von über 3,9 Promille festgestellt. Auf richterliche Anordnung wurde der 38-Jährigen eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde einbehalten.